Konzertorgel der Firma Klais

Sie verfügt über ein historisches Gehäuse ungeklärter Herkunft und wurde 1998 von der Orgelbaufirma Klais, Bonn, mit einer komplett neuen Spielanlage, teilweise neuem Pfeifenwerk und einem modernen Setzerkombinationsapparat ausgestattet. Sie verfügt über 26 klingende Register, verteilt auf 2 Manuale und Pedal bei mechanischer Spiel- und elektrischer Registertraktur.
1902 befand sich im selben historischen Gehäuse ein anderes Pfeifenwerk, damals mit pneumatischer (!) Traktur der Firma Klais, welche dann 1969/70 die Orgel mit einem neuen Pfeifenwerk, neuer Spielanlage und mechanischer Traktur versehen hatte.
Im Zuge der gesamten Kirchenrenovierung in der Kreuzbergkirche 1992–1998 wurde das Pfeifenwerk dem Gehäuse entnommen und letzteres mit einer Schutzfolie ummantelt, bis schliesslich 1998 der schon erwähnte Einbau einer wiederum komplett neuen Spielanlage, des Setzer-Apparates und teilweise des Pfeifenwerkes von 1969/70 und teilweise neuen Pfeifenwerkes erfolgte.

Das Instrument ist klanglich sowie baulich perfekt auf den Kirchenraum abgestimmt, wobei sich die Register unter einer Vielzahl von Möglichkeiten mischen lassen und zu einem abwechslungsreichen Farbenreichtum beitragen können. Die Orgel eignet sich vortrefflich als Solo- und auch als Begleitinstrument.

Disposition

Oberwerk
Principal 8´, Viola da Gamba 8, Rohrflöte 8´, Oktave 4´ (Prospekt), Gedackt 4´, Quinte 2 2/3´, Superoktave 2´, Terz 1 3/5´, Cornett 3f, Mixtur 4f, Trompete 8′, Voxhumana 8′

Rückpositiv
Gedackt 8´ Bass, Gedackt 8´ Diskant, Flaut travers 8´ Diskant, Rohrflöte 4´, Principal 2´ (Prospekt), Sifflöte 1 1/3´, Tintinabulum 2f (1 3/5´ + 1´), Mixtur 3f, Dulcian 8´, Tremulant

Pedal
Subbass 16´, Principal 8´ (Prospekt), Gedackt 8´, Oktave 4´, Posaune 16´, Trompete 8´

Koppeln
RP/OW, OW/Ped, RP/Ped; 3072 Setzerkombinationen verteilt auf 48 „Paletten“ à jeweils 64 Kombinationen 1A-8H, Manuale: schwarze Unter- und weisse Obertasten; parallel angelegte Pedaltasten